All Terrain Animal

Wie ein Steinbock am Hang entlang. Wie ein Delphin durch die Dünung. Wie ein Gecko die glatte Felswand empor. All Terrain Animal ist ein Kindheitstraum. Einer, der nie wahr werden wird. Aber auch einer, der sich trotzdem leben lässt. All Terrain Animal ist die persönliche Utopie, sich mühelos und leicht in jedem Gelände zu bewegen. An Land wie im Wasser. Auf Schnee, Eis, in Ozeanen aus Fels oder im offenen Meer. ATA steht für Projekte, die diesen Traum spürbar machen. Zumindest ein Stück weit.

September 2024 – September 2025

The All Terrain Year

September 2024 – Januar 2026

Leben in der Nussschale

In einem winzigen Segelboot via Elba und Korsika nach Sardinien. Vier Monate mit wenig Platz und viel Seekrankheit. Nur, um einige Ultraklassiker des Mittelmeers zu klettern.

Februar 2025

Kommt ein Steinbock geflogen

Im längsten Eisfall von Cogne mit einem glücklichen Gast und einem unglücklichen Steinbock. Alles lief wunderbar an diesem Tag in «Cold Couloir», dem längsten Eisfall des Cognetals. Bis ich aus dem Augenwinkel ein grosses, dunkles «Etwas» auf uns zu rasen sah. Der Steinbock musste – womöglich in einem Kampf – ausgerutscht sein und schlug einen Meter über unseren Köpfen ein. Wir fanden ihn 300 Meter weiter unten vor.

April 2025

Locarno – Dufourspitze in a day+

Vom tiefsten zum höchsten Punkt der Schweiz – ohne die Schweiz zu verlassen. Ein langer Tag und ein paar Minuten mehr. Über 7000 Höhenmeter zwischen Delirium und Ekstase.

April 2025

Eiger Nordwand, «Heckmair» aka 1938 Route

Wand der Wände. Nach einigen Tagen Schneefalls hiess es im unteren Wandteil: Spuren bis der Arzt kommt. Eine Linie in diese Ikone legen zu dürfen, ein Segen und ein Fluch.

Mai 2025

Speed Haute Route (Chamonix – Zermatt)

3 Tage, keine Lifte, kein Taxi-Transfer, keine Halbpension. Dafür Daunenschlafsäcke, Bikes, Gaskocher, leere Berge und ein Spitzengast.

September 2025

«Connexion Perfetta»

«Human powered» vom nördlichsten Punkt Korsikas zum südlichsten Punkt Sardiniens. Erster Link-Up von GR20 und Selvaggio Blu durch eine Schwimmtraverse der Strasse von Bonifacio. Eine Route so ästhetisch, von Sport zu sprechen wäre ein Frevel. Es geht um anstrengende Kunst.